Hört auf diesen Verband


Peter OrtmannVon 1981 bis 1988 habe ich als Bildungsreferent in der BKJ gearbeitet und wechselte mit Gründung des Bundesjazzorchesters 1988 in den Deutschen Musikrat. Sowohl für den Musikrat als auch für die BKJ ist das Bundesjugendministerium einer der wichtigsten Förderer und ein Partner, mit dem eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet wird.

Sind es die Fördereffekte der Jugendprojekte dort, ist es hier der Anspruch, die politische und gesellschaftliche Verankerung außerschulischer kultureller Jugendbildung und ihre Förderung zu sichern.

Nach meiner Wahrnehmung ist das Ansehen der BKJ im Laufe der Jahre ständig gewachsen, beginnend mit der Zeit ihres Gründers Bruno Tetzner und fortgesetzt in der anschließenden Phase der Ära Fuchs/Bockhorst. Dabei sind die Analysen der BKJ und die daraus resultierenden politischen Forderungen stets aktuell aufgestellt und auf Fortbestand der Eigenständigkeit der außerschulischen kulturellen Jugendbildung bedacht, so dass auch Projekte des Musikrates wie das BuJazzO  und „Jugend jazzt“ sich darin wiederfinden und ihre Ziele bestätigt sehen.

In diesem Sinne wünsche ich der BKJ, dass ihre Bedeutung für die Jugendpolitik unseres Landes nicht nachlässt und dass die Politik auf diesen Verband „hört“ – zur Stärkung der unter den gegenwärtigen Bedingungen existenziell wichtigen kulturellen Jugendbildung – außerhalb wie auch innerhalb der Schule.

Dr. Peter Ortmann, ehemaliger Projektgeschäftsführung der Deutscher Musikrat gGmbH und ehemaliger Bildungsreferent der BKJ

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